TOP-Ausflugsziele auf Usedom

Phänomenta Peenemünde

Museum Phänomenta Peenemünde UsedomEin echtes Mitmach-Museum ist das „Phänomenta“ in Peenemünde, gleich bei der ehemaligen Heeresversuchsanstalt Peenemünde, dem Historisch-Technische Museum für Raketentechnik.

Berühren und ausprobieren, das ist das Motto von „Phänomenta“. Physikalische Sachverhalte werden auf spielerische Weise vermittelt. Hier gibt es keinen langweiligen Unterrichtsstoff, man muss nicht still sitzen und endlose Monologe des Lehrers über sich ergehen lassen. Man kann alles ausprobieren und alles wird verständlich erklärt. Ideal sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. 200 physikalische Experimente aus dem Bereich Mechanik, Thermodynamik, Optik und vieles andere ist aufgebaut und kann selber ausprobiert werden. Beachten Sie die Lasershow! Diese ist sehr beeindruckend!

Haben Sie schon mal allein ein Auto angehoben? Das schaffen Sie!

Verstecken Sie sich doch mal in einer Seifenblase! Auch das ist kein Problem, das Rezept für die supergroßen Seifenblasen bekommen Sie in der „Phänomenta“ in Peenemünde gleich mitgeliefert!

Planen Sie mindestens 2-3 Stunden für einen Besuch ein! Sie werden sich wundern, wie schnell die Zeit vergeht!

Ein Parkplatz befindet sich gleich neben dem Museum und gegen den Hunger kann man im Restaurant preiswert eine Kleinigkeit essen.

Kletterwald Usedom

Kletterwald Usedom, Pudagla, Freizeit, Sport

Mittig auf der Insel Usedom in Neu Pudagla bei Ückeritz gibt es im Wald einen Kletterparcours, der es in sich hat! Hier kann man zwischen den Baumwipfeln einfache bis anspruchsvolle Runden drehen, die Geschicklichkeit und Mut erfordern. Dabei kommen sowohl Einsteiger als auch Könner auf ihre Kosten. Einmal Tarzan spielen und sich von Baum zu Baum schwingen!

In den letzten Jahren wurde der Kletterwald ständig erweitert. Inzwischen besteht er aus 6 verschiedenen Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die in Höhen zwischen 1 und 14 Metern angesiedelt sind. Damit kommen auch Anfänger und Kinder ab 6 Jahren schon auf ihre Kosten. Aber auch Klettererfahrene sollten vorsichtig sein! Dem ersten Anschein nach sieht alles sehr leicht aus, aber da täuscht man sich gewaltig! Auch junge, kräftige Kerle waren am Ende so geschafft, dass sie nur abwinkten, als ihnen angeboten wurde, die Strecke noch mal zu durchlaufen.

Das Personal ist freundlich und hilfsbereit, aber in Sicherheitsfragen bestimmt und konsequent. Bevor es ans Klettern geht wird auf dem Erdboden bzw. in geringer Höhe geübt. Sicherheit geht vor und darauf achten die Mitarbeiter des Kletterwaldes ganz besonders.

Nicht ganz billig das Vergnügen, aber dafür bekommt man einiges geboten und wird sich sicher noch lange an das Abenteuer Kletterwald Usedom denken.

Kletterwald Usedom, Pudagla, Freizeit, Sport

Kletterwald Usedom, Pudagla, Freizeit, Sport Kletterwald Usedom, Pudagla, Freizeit, Sport

Kletterwald Usedom, Pudagla, Freizeit, Sport

 

 

 

 

 

Hubbrücke Karnin

Hubbrücke Karnin
Luftaufnahme Hubbrücke Karnin

In weniger als 2 Stunden mit der Bahn von Berlin nach Usedom? Sie meinen, das geht nicht? Heute nicht, aber  ab 1934 bis kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges schon, und zwar auf der Bahnlinie Berlin-Swinemünde über die Eisenbahnbrücke bei Karnin.1873 begann der Bau der Eisenbahnlinie Berlin-Swinemünde. Hierbei musste die Peene überquert werden. Dafür wurden Dämme aufgeschüttet um die Länge der Brücke und damit die Baukosten im Rahmen zu halten. Für die Schiffe sollte es aber eine Durchfahrtsmöglichkeit geben, deshalb wählte man die Form einer Drehbrücke. 1932 erfolgte dann der Umbau der Brücke zu einer Hubbrücke, damals der modernsten Eisenbahn-Hubbrücke Europas. Mit 100 km/h konnten die Züge zweigleisig über die Brücke „brettern“, so dass man wirklich in weniger als 2 Stunden von Berlin nach Usedom gefahren ist.

Zugewachsener Bahndamm an der Hubbrücke Karnin Usedom
Zugewachsener Bahndamm an der Hubbrücke

Leider wurden nach dem Krieg keine Anstrengungen unternommen, die Bahnstrecke wieder in Betrieb zu nehmen. Die Gleise müssten erneuert werden, da diese durch die Sowjetunion als Reparationszahlung abgebaut wurden. Die Bahndämme wurden durch die Natur zurückerobert und sind heute durch Bäume und Sträucher zugewuchert. Die Staus an den Brücken zur Hauptreisezeit sind auch ein Ergebnis dessen, dass es keine schnelle Bahnverbindung auf die Insel Usedom gibt.

Dennoch wurden noch nicht alle Hoffnungen begraben. Das Aktionsbündnis Karniner Brücke setzt sich für den Wiederaufbau ein.

Wenn Sie Ihren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung auf Usedom verbringen sollten Sie in jedem Fall einen Abstecher nach Karnin machen und die Hubbrücke besichtigen.

Seebrücke Heringsdorf

Seebrücke Heringsdorf, Strand Usedom, Restaurant Seebrücke
Seebrücke Heringsdorf

Von 1891 bis 1893 wurde in Heringsdorf auf Usedom die Seebrücke gebaut, vorerst aus Holz. Schon damals war die Brücke ca. 500 Meter lang. Sie wurde unter dem Namen „Kaiser-Wilhelm-Brücke“ bekannt.

Von Anfang an sorgten Geschäfte und Restaurants dafür, dass bei den betuchten Badegästen selten Langeweile aufkam. Ein Schiffsanleger ergänzte bald die Seebrücke in Heringsdorf und sorgte dafür, dass die Personenschifffahrt die Seebrücke anfahren konnte.

1957 vernichtete ein Feuer die Seebrücke Heringsdorf völlig und wurde vor der Wende in der DDR auch nicht wieder aufgebaut. Erst 1995 wurde die Seebrücke neu errichtet, allerdings nicht genau am selben Ort und architektonisch nicht nach dem historischen Vorbild. Mit 508 Metern ist die heutige Seebrücke Heringsdorf die längste ihrer Art auf dem europäischen Kontinent.

Auch heute hat die Seebrücke einen Schiffsanleger, von dem aus man nach Swinemünde und Misdroy mit den Adler-Schiffen fahren kann. Am Ende der Seebrücke befindet sich ein italienisches Restaurant mit vielen Außensitzplätzen. Bei schönem Wetter kann man  Eis, Kuchen und Cappuccino genießen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Oder Sie genießen bei Pizza und Pasta und einem Glas Wein den Sonnenuntergang an der Seebrücke Heringsdorf.

Ostseeinsel Usedom, Strand, Seebrücke Heringsdorf